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OSMUND HANSEN

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In Skovshoved, dem ehemaligen Fischerort und jetzt Teil Kopenhagens, wurde Osmund Hansen am 23. März 1908 geboren. Er, der ältere von zwei Brüdern, wurde weder Fischer wie sein Vater, noch Architekt, wie es sein eigener Wunsch gewesen wäre, noch zunächst hauptberuflich Maler, sondern er begann im Alter von 15 Jahren eine Ausbildung im Büro der Nordseeländischen Elektrizitäts- und Eisenbahngesellschaft NESA, dem Arbeitgeber, dem er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1974 treu bleiben sollte. Seit 1926 hat sich Hansen ernsthaft mit der Malerei beschäftigt, aber trotz vielfachen Anratens nie für ein Studium an der Kunstakademie beworben. Bis 1930 studierte er statt dessen Malerei an verschiedenen Schulen, angefangen bei der Technischen Schule Hellerup, dann an der Folmer Bonnéns Malerschule und an der Statens Croquis Schule in Kopenhagen. Die NESA förderte Hansen in seiner künstlerischen Tätigkeit und profitierte gleichzeitig von ihr. Er entwarf ab 1933 Werbeplakate, gestaltete Räumlichkeiten aus, die NESA bot ihm und seinen Künstlerkollegen Ausstellungsfläche und 1944 wurde auf Hansens Betreiben dort die erste Firmenkunstgesellschaft Dänemarks gegründet. Besonders in den 60er Jahren haben es ihm andere Künstler zum Vorwurf gemacht, dass er aufgrund seiner festen Berufsanstellung im Büro der NESA ein „bürgerliches" Leben führte, dort bis zum Abteilungsleiter aufstieg und gleichzeitig eine Reihe von Angeboten im Bereich der Kunst ausschlug. Trotzdem wurde Hansen zu einem der bedeutenden dänischen Künstler seiner Zeit.

Osmund Hansen begann im Jahre 1935 seine Arbeiten auszustellen. Bis 1947 waren sie regelmäßig auf der Charlottenborger Herbstausstellung zu sehen. 1935 lernte er auch den Maler Asger Theisen kennen, mit dem er zusammen mit Helge Ernst, Erik Andersen, Robert Jensen, Jeppe Vontillius, Bomand Utzon-Frank und Poul Hanmann die Künstlergruppe „De sammenbragte" gründete. Der Bildhauer Helge Holmskov kam kurze Zeit später hinzu. Die Gruppe zeigte 1942 gemeinsam ihre Werke im Filosofgangen in Odense. Bedeutender als die Herbstausstellung war in Dänemark die jährliche Frühjahrsausstellung in Charlottenborg, wo Hansen 1946 erstmals ausstellte. Seine Bilder wurden von Anfang an von namhaften Kritikern positiv bewertet. Lundstøm, Picasso oder Braque wurden in dieser Epoche als Vorbilder für seine kubistisch wirkenden Gemälde in erdig braunen Farbtönen genannt. 1952 wurde Hansen Mitglied der Zulassungsjury. 1973 beendete er schließlich seine Tätigkeit im Vorstand Charlottenborgs. Einzelausstellungen Hansens gab es seit 1940, als Pustervig,

zeitweise einer der führenden Kunsthandel des Landes, seine Arbeiten zeigte.

Zusammen mit seiner Ehefrau Gerd - die beiden kannten sich seit 1940 und hatten 1944 geheiratet - unternahm er zahlreiche Reisen, in den 90er Jahren waren es noch bis zu fünfzehn in einem Jahr. Schon 1947 war das Ehepaar einen Monat lang in Paris gewesen, um die französische Kunst kennenzulernen. In der Folgezeit besuchten sie Holland, Belgien, Deutschland, Spanien, Portugal, Österreich, Jugoslawien, Griechenland, Thailand, Ägypten, die verschiedenen Länder Skandinaviens und häufig Italien, insbesondere Venedig. 1977 wurde Hansen für acht Monate nach Rom berufen, um dort Vorsitzender der Skandinavischen Künstlergesellschaft zu sein. In der Dänischen Akademie in Rom stellte er 1978 aus.

In den 80er Jahren gelang Osmund Hansen nochmals ein großer Schritt in seiner Entwicklung und er fand zu neuen, einzigartigen Ausdrucksformen. Zusammen mit einer viel jüngeren dänischen Künstlergeneration gelangte er u.a. mit Hilfe des Kunstkritikers Bent Petersen - nach Petersen war Torben Weirup sein zweiter bedeutender Biograph -zu neuer Bekanntheit. Die Edition Copenhagen vermittelte Ausstellungen des Malers im europäischen Raum. In ihrer Werkstatt entdeckte Hansen neben der Ölmalerei ein weiteres Medium für seine Kunst. In der Zusammenarbeit mit Carl und Rasmus Urwald kam er zur Lithographie. Im Kunsthaus Lübeck waren 1991 erstmals seine Werke in Deutschland zu sehen. Seit Ende der 80er Jahre waren die Arbeiten in zahlreichen Einzelausstellungen und auf Kunstmessen, beispielsweise in Düsseldorf, Stockholm, Paris und Madrid, präsent. Osmund Hansen wohnte bis zu seinem Lebensende in Skovshoved, er verstarb am 22. Juli 1995.

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Ohne Titel 1

Original Lithographie
Bildgröße: 50 cm  x  64 cm

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Ohne Titel 2

Original Lithographie
Bildgröße: 50 cm  x  64 cm

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Ohne Titel 3

Original Lithographie
Bildgröße: 50 cm  x  64 cm

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Ohne Titel 4

Original Lithographie
Bildgröße: 32 cm  x  41 cm

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Ohne Titel 5

Original Lithographie
Bildgröße: 32 cm  x  41 cm

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Ohne Titel 6

Original Lithographie
Bildgröße: 25 cm  x  32 cm

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Ohne Titel 7

Original Lithographie
Bildgröße: 16 cm  x  21 cm

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Ohne Titel 8

Original Lithographie
Bildgröße: 16 cm  x  21 cm

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Ohne Titel 9

Original Lithographie
Bildgröße: 16 cm  x  21 cm

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