
SHOICHI HASEGAWA
Graveur und Maler von internationalem Renommee kommt Shoichi Hasegawa 1961 nach Paris, um hier seine Kenntnisse des farbigen Radierstichverfahrens zu erweitern. Er gelangt dabei zu einem dermaßen umfassenden Können, dass er 1968 mit dem Ersten Preis der Internationalen Ausstellung in Comino (Italien) ausgezeichnet wird. Zahlreiche weitere Auszeichnungen folgten seitdem in den letzten zwanzig Jahren anlässlich seiner Ausstellungen in den USA, in Afrika, Europa und Japan. Amerikanische und europäische Museen haben gekonnt den künstlerischen Einschlag Hasegawas zu ergreifen gewusst. So zählen sie zu ihren Sammlungen dessen Mal- und Stichwerke, Verbindungsglied zwischen östlicher und westlicher Kultur. Sein ganzes Werk spiegelt diese Dualität wider. Das Firmament seiner symbolgeladenen und geheimnisvollen Darstellungsweise spielt mit Farben und unterschwelligen, durchsichtigen und immer harmonischen Abschattierungen. Das von seinem Werk ausgehende Geheimnis um die Poesie sind eine Herausforderung an die Zeit, ohne dabei jemals den Blick zu ermüden.
Geboren 1929 in Yaizu (Japan). Malerstudium in Tokyo. 1957 Erste Ausstellung in Tokyo. Kommt 1961 nach Paris in Begleitung seiner Frau mit der Absicht, seine Kenntnisse der farbigen Stichradierung im Atelier 17 zu vertiefen (S. W. Hayter). 1965 Preiskrönung anlässlich der Internationalen Ausstellung für Stichkunst in Ljubljana, 1968 Erster Preis für Stichkunst anlässlich der Internationalen Ausstellung in Comino. 1972 Internationaler Preis anlässlich der Ausstellung "Die Dritte Zivilisation" in Tokyo.
Mitglied der Bewegung "Junge Neuzeitlich Stichkunst".
A la Foire lumière de lune Turnoi c'etait une bonne journée
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