
ECKHART SCHÄDRICH
1950 geboren in Herrsching am Ammersee
Studium an der Folkwangschule Essen und an der Kunstakademie München. Frühzeitig entdeckte er seine Neigung für die Druckgrafik; die Radierung wurde seine bevorzugte Technik. In den ersten Jahren arbeitete er hauptsächlich figürlich, was eine Entsprechung fand in der Illustration von Kinderbüchern für verschiedene Verlage.
In den letzten beiden Jahren rückte die Farbradierung wieder in den Mittelpunkt seiner Arbeit.
Während ausgedehnter Studienreisen durch Europa und Asien hatte er die traditionelle Musik anderer Völker kennen gelernt. Auf seiner engen Beziehung zur Musik beruht Eckhart Schädrichs heutiges künstlerisches Schaffen: indische und fernöstliche Klänge, afrikanische Rhythmen wie auch Jazz und experimentelle Musik inspirieren ihn. Die synästhetische Umsetzung des Gehörten in Farben und Formen bildet die Grundlage für seine abstrakten Kompositionen, etwa in Form der " Annäherung an Verwandtes ", wobei die entstehenden Arbeiten durchaus Eigenständigkeit gegenüber dem musikalischen "Original" beweisen.
Um diesen Empfindungen Ausdruck zu verleihen, setzt Schädrich das Medium der Farbradierung ein, neuerdings auch der Karborundumradierung, die reliefartige Gestaltung ermöglicht. Vielfältige Strichkombinationen oder amorphe Formen und Gebilde, die in Spiel und Gegenspiel Ruhepunkte und rhythmische Bewegungsverläufe, Verfremdungen und harmonische Farbklänge vereinen, geben der Bildkomposition Struktur und Eigenständigkeit. Musik als bildnerisches Grundelement: " rhytmisch - grafische Kompositionen " das Ergebnis.
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Makossa VIII
Original Radierung
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Sanamba III
Original Radierung |
Galerie Nettels seit 1877
Spiegelturm 3
(zwischen Dom und Überwasserkirche)
48143 Münster