
K.R.H. SONDERBORG
1923 geboren als Kurt Rudolf Hoffmann in Sonderborg, Als, Dänemark. Umsiedlung der Familie nach Hamburg
1929-1933 Grundschule in Hamburg
1933-1938 Oberschule in Hamburg
1938-1940 Kaufmännische Lehre, Berufsschule und Abschluss mit der Kaufmannsgehilfenprüfung in Hamburg
1941-1942 Gestapohaft in Hamburg
1941-1945 Einkaufsassistent der Hamburger Import - Exportfirma G. L. Gaiser (Afrikahaus) in der Ukraine 1946-1947 Privatschüler bei dem Maler Ewald Becker - Carus in Hamburg
1947-1949 Studium der Malerei und Graphik bei Willem Grimm und Textilentwurf bei Maria May an der Landeskunstschule in Hamburg 1951 Italienreise, längerer Aufenthalt auf Stromboli.
1951 Name K. R. H. Sonderborg
1953 Mitglied der Gruppe ZEN 49. Studium im Atelier 17 bei St. W. Hayter in Paris. Seit 1953 regelmäßige Parisaufenthalte
1957 Aufenthalte und Arbeit in Berlin und in Carbis Bay St.-Ives in Cornwall. Vertragsabschluß mit dem Galeristen René Drouin in Paris
1958 Umzug nach Paris 1959 Reise zu den Hebriden und Arbeit in London
1960-1961 Aufenthalt und Arbeit in New York
1963 Großer Internationaler Preis für Zeichnung auf der 7 Internationalen Biennale in Sao Paulo
1963-1964 Aufenthalt und Arbeit in Ascona, Tessin
1964-1965 Aufenthalt und Arbeit in New York
1965 Berufung als Professor für Malerei an die Staatliche
Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1969-1970 Gastprofessor am Minneapolis College of Art and Design in Minneapolis, Aufenthalt in Kalifornien
1972-1973 Reise nach Lappland (Film über den Maelström) und Cornwall
1973 in Cornwall
1977 in Cornwall
1983 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin
1985 Villa Massimo in Rom
1986 Gastprofessor am Art Institute in Chicago
1987 Ateliers in Chicago und Berlin
1988 Aufenthalte in Chicago und Tokyo
1990 Atelier auf Schloß Solitude in Stuttgart
1991-1992 Aufenthalt in Sonderho auf Fano, Dänemark lebt in Stuttgart, Paris, Berlin und Chicago.
Der Künstler K. R. H. Sonderborg, 1923 geboren, zählt seit den 50er Jahren zu den bedeutendsten Vertretern der taschistischen Malerei. Neben ihm waren es vor allem Jackson Pollock in Amerika, George Mathieu in Frankreich und Karl Otto Götz in Deutschland, die mit ihren spontanen gebärdenreichen Duktus eine Malerei zwischen Chaos und Ordnung, zwischen Nichtform und Form entwickelten. Ihr Einfluß war bei einer ganzen Generation junger Künstler in den 60er Jahren spürbar und hat auch das Design in seinem Formenvokabular nahezu revolutionär verändert.
In führenden Museen der Weit ist Sonderborg - dessen Künstlername sich aus seiner dänischen Geburtsstadt ableitet - vertreten.
K.R.H. Sonderborg ist 2008 gestorben
Galerie Nettels seit 1877
Spiegelturm 3
(zwischen Dom und Überwasserkirche)
48143 Münster