
GÜNTHER UECKER
geboren: 13. März 1930 in Wendorf/Mecklenburg
aufgewachsen auf der Insel Wustrow
1949-53 Studium der Malerei in Wismar und an der Kunstakademie Berlin-Weißensee
1955-58 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf
1955-57 Strukturbilder, Aufnahme von plastischen Elementen, erste genagelte Bilder
1958-59 Realisation von Lichtmedien, Erforschung von optischen Phänomenen; Gast der Gruppe ZERO; serielle Reihung von Nägeln
1960 erste sich drehende Strukturscheiben; Festival d‘art avantgarde, Paris
1971 Besuch der Indianerkulturen in Südamerika
1974 Reise nach Asien
1976 Bühnenbildentwürfe
1977 Wandrelief für die UNO in Genf
1979-82 Bühnenbilder und Skulpturen
1983 Verleihung des Kaiserrings der Stadt Goslar
1984 Reise nach Japan und durch Sibirien, der Mongolei und China
1985 Reise nach Island; Aquarell-Zyklus
1989 Ausstattung der Oper „Die Bassariden" in Stuttgart
1995/96 Reisen in Brasilien
Einzelausstellungen seit 1960 in fast allen großen Städten Deutschlands sowie in Frankreich, den USA, der UdSSR/Russland, China, Italien, Brasilien, England, Österreich, Tschechien, Japan, der Schweiz, Belgien, Irland, den Niederlanden, Dänemark, Ungarn
Literatur (Auswahl):
Honisch, Dieter: Günther Uecker Monographie mit einem Werkverzeichnis, Stuttgart 1983,
New York 1986
Gassen, Richard W.; Holeczek, Bernhard: Uecker, Katalog Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, Heidelberg 1987
Uecker in Wien, Katalog Museum moderner Kunst im Palais Liechtenstein Wien, Ostfildern 1993
Honisch, Dieter: Günther Uecker eine Retrospektive, Katalog Kunsthalle der Hypo Kulturstiftung München, München 1993
Kuhn, Anette: Zero: eine Avantgarde der sechziger Jahre, Frankfurt/Main, Berlin 1991
Stachelhaus, Heiner: Zero-Mack-Piene-Uecker, Düsseldorf, Wien 1993
Jocks, Heinz-Norbert: Archäologie des Reisens - Ein anderer Blick auf Uecker, Köln 1997
»Mein Körper spielt für die Proportionen meiner Arbeiten eine große Rolle. Die Bewegung meiner Füße, die Beugung des Leibes und die Bögen der ausgreifenden Arme, in Farbe getaucht, sind choreografische Zeichen, die ein Bildfeld füllen. Die Erreichbarkeit der Feldgrenzen ist der Handlungsspielraum
Die Abstände der Nägel ergeben sich durch die Dicke meiner Finger, die Bewegungsmöglichkeiten der Hände bilden Richtungen und .Strömungsverläufe.«
Galerie Nettels seit 1877
Spiegelturm 3
(zwischen Dom und Überwasserkirche)
48143 Münster